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Vision News

05.11.08

Yunus bei Verleihung des Corine-Buchpreises: Globaler Fonds für Social Businesses

Muhammad Yunus nutzte die Verleihung des "Zukunftspreises" des Internationalen Corine-Buchpreises...


05.11.08

Grameen Creative Lab startet in Berlin mit Gesprächen mit deutschen Unternehmern

Berlin ist jetzt Standort von gleich zwei Pioniereinrichtungen des neuen Wirtschaftsparadigmas...


04.11.08

Social Business Management GmbH - ein Inkubator-Unternehmen für aussichtsreiche Social Businesses

Gute Konzepte für Social Businesses sind nicht immer auch schon "komplett rund". Um sozial und...


04.11.08

Franz Alt, Christian Neugebauer und Peter Spiegel veröffentlichen Berliner Erklärung: New Deal for Social Business

Am Rande des Vision Summit 2008 veröffentlichten die Journalisten Dr. Franz Alt und Dr....


02.11.08

Earthrise Society übergibt Schecks an Gewinner des ersten Netzwirken-Challenge

Netzwirken ist Gewinner der Earthrise Society Challenge 2008Erste "Netzwirken"-Preisträger von...


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Was ist Social Business?

Mit „Social Business“ findet derzeit ein Paradigmenwechsel in der Weltwirtschaft und Weltgesellschaft statt. Das GENISIS Institut erforscht diesen tiefgreifenden Wandel und begleitet ihn aktiv in seiner erfolgreichen Umsetzung.

„Social Business“ – ein neuer Sektor in der Weltwirtschaft

Die von Prof. Yunus im Jahr 2008 gestartete weltweite Kampagne für „Social Business“ will nichts Geringeres erreichen als die Etablierung eines neuen ergänzenden Sektors in der Weltwirtschaft, der sich der ökonomischen Lösung der drängendsten sozialen Probleme in der Welt verschreibt.

„Social Businesses“ unterscheiden sich von normalen Unternehmen durch zwei Merkmale:

  • Ihre Zweckbestimmung ist allein auf die Lösung der wichtigsten sozialen Probleme ausgerichtet.
  • Bei „Social Businesses“ steht für Investoren der "Social Return on Invest" im Vordergrund. Yunus selbst präferiert, wenn solche „Sozialinvestoren“ nichts weiter erwarten als einen „Social Return on Invest“. Andere Akteure empfehlen abgestufte Angebote bis zu einer festgelegten Obergrenze der Verzinsung der Investments (von z.B. 3-5 Prozent) zu entwickeln.

„Social Businesses“ sollen – im Unterschied zu sozialen Projekten mit gleicher inhaltlicher Zielsetzung – wie ganz normale Unternehmen arbeiten, also mit angemessenen Löhnen und mit Gewinnorientierung. Der Gewinn soll jedoch im Ideal- bzw. Regelfall im Unternehmen verbleiben und damit der Ausweitung der problemlösenden Dienstleistung dienen.

„Social Businesses“ können von sozial motivierten Gründern (Entrepreneurs) ins Leben gerufen werden, als zweite separate Unternehmenssparte von traditionellen Unternehmen, als unternehmerische Zweige von Nichtregierungsorganisationen oder als Social Joint Ventures zwischen traditionellen Unternehmen und bestehenden Sozialunternehmen (Beispiel: Grameen Danone).

Entrepreneurship for a Better World: Global Entrepreneurs Network

Gleichzeitig ist "Social Business" nur ein Ausdruck eines umfassenderen Paradigmenwechsels

  • zu mehr gesellschaftlicher Verantwortungsübernahme durch eine neue Generation von Unternehmerpersönlichkeiten
  • zu einem konsequenter werte-orientierten Wirtschaften ("Wertschöpfung durch Werteschöpfung")
  • zur Erkenntnis, dass die optimale Entfaltung jedes Menschen die besten Entfaltungsmöglichkeiten für Wirtschaft und Gesellschaft bietet (eine Gesellschaft von "Lebensunternehmern")
  • zu verstärkter unmittelbarer unternehmerischer Initiative von immer mehr Menschen

Das GENISIS Institut bildet zur Unterstützung seiner Arbeit sowie zur wechselseitigen Unterstützung von solcherart orientierten Social Entrepreneurs ein Global Entrepreneurs Network.