Vision News
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Kongress in Berlin mit 1.000 Teilnehmern setzte Startpunkt für eine neue weltweite Bewegung mit...
Medienberichte zum "Gipfeltreffen des Social Business"
Von Focus bis Brandeins, von Glocalist über ChangeX bis Forum Nachhaltiges Wirtschaften erschienen...
"Brandeins"-Reportage über Friedrich Kiesinger: Sinnvolle Arbeit statt Hartz IV
In der Dezember-2008-Ausgabe von "Brandeins" erschien eine ausführliches Porträt Friedrich...
Georg Kraus Stiftung will Grameen-Modell nach Madagaskar bringen
Beim jährlichen Stiftungstag der Georg Kraus Stiftung am 14. November in Hagen gab dessen Leiter...
Symposium "Die Welt des Vermögens" sieht Zukunft der Stiftungen im Social Business
Die Vermögensakademie des GENISIS-Gesellschafters Jörg Schallehn veranstaltete am 6./.7. November...
Dieter Reitmeyer - Preisträger des Vision Award 2008: Hans-Dietrich Genscher lobt Reitmeyer als Leuchtturm eines sozialen Unternehmers
Hans-Dietrich Genscher hielt die Laudatio auf Vision-Award-2008-Preisträger Dieter Reitmeyer und lobte ihn als ein herausragendes Leuchtturm-Beispiel für einen Unternehmer, wie ihn eine soziale Marktwirtschaft braucht: verantwortungsvoll gegenüber seinen Mitarbeitern und genau deshalb auch wirtschaftliche sehr erfolgreich.
Hier die offizielle Begründung für die Preisvergabe an Dieter Reitmeyer:
Ein Macher, der die Menschen mag
1. Soziale Marktwirtschaft in der Krise
Banker verzocken Milliarden. – Handelsketten bespitzeln Mitarbeiter. – Manager schaffen Schwarzgeld nach Liechtenstein. Nur eine kleine Auswahl der jüngeren Skandale, durch die deutsche Unternehmenslenker dem Ansehen unserer Wirtschaftsordnung schweren Schaden zugefügt haben. Und dies ausgerechnet in dem Jahr, in dem Ludwig Erhards Wirtschaftsmodell seinen 60. Geburtstag feiert! So zweifeln viele Bürger längst nicht mehr nur an der Moral einzelner Manager, sondern an der sozialen Marktwirtschaft selbst. Jenem Modell, dem unser Land seinen Aufschwung nach 1948 zu verdanken hat. Dem Modell, das Wohlstand zwar nicht für alle, aber doch für so viele gebracht hat, dass die Starken die Schwachen unterstützen konnten, ob in der ehemaligen Bundesrepublik oder im wiedervereinigten Deutschland nach 1990. Dass dieses Erfolgsmodell heute in Frage gestellt wird, liegt nicht nur an politischen Demagogen, sondern auch an ökonomischen Dilettanten, die Kapital vor Moral, Rendite vor Recht gestellt haben.
Angesichts all dessen tut es gut, auf Menschen wie Dieter Reitmeyer zu treffen. Einen Unternehmer, der die häufig zitierte soziale Verantwortung für seine Mitarbeiter nicht nur predigt, sondern auch lebt. Einen Unternehmer, der bewiesen hat, dass Werte im Unternehmen kein Widerspruch zu Gewinnen sind – im Gegenteil. Dass gerade eine klare ethische Orientierung den Schlüssel für unternehmerische Erfolge darstellt.
2. Reitmeyers Vision: Der Mensch im Mittelpunkt
Vor zwölf Jahren gründete Dieter Reitmeyer die redi-Group. Seine Vision:
o Ein Unternehmen, in dem sich die Mitarbeiter wohl fühlen.
o Ein Ort, an dem sich die Menschen persönlich und beruflich entfalten können.
o Ein Unternehmen, das Einsatz und Ideen nicht bremst sondern fördert.
o Ein Unternehmen, mit dem man sich identifiziert, mit klaren Werten im betrieblichen Alltag.
Nur wenn es gelänge, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, würde sein Unternehmen nachhaltig erfolgreich sein und langfristig wettbewerbsfähig bleiben, so Reitmeyer. Und der Erfolg gibt ihm Recht: Seit vielen Jahren wächst die redi-Group mit zweistelligen Raten, in acht deutschen Niederlassungen der Firmengruppe und Auslandsstandorten in Europa und den USA arbeiten heute über 1.500 Menschen. Längst ist die redi-Group einer der größten Dienstleister auf dem Markt für Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement in der Automobilindustrie geworden.
3. Reitmeyers soziales Engagement
Doch Reitmeyer strebte nach mehr. Unternehmerischer Erfolg war ihm nie genug. Er wollte den Menschen und dem Land etwas zurückgeben. Bereits 2003 gründeten Dieter Reitmeyer und seine Frau Dagmar die Stiftung „Arbeitnehmer in Not“. Sie hilft unbürokratisch Arbeitnehmern und deren Familien, die unverschuldet in persönliche oder wirtschaftliche Notlage geraten. Die Palette der Hilfsangebote reicht von kostenloser, professioneller Schuldnerberatung bis zur Übernahme von Verbindlichkeiten.
Als Pionier in seiner Branche und als einer der ersten Mittelständler überhaupt initiierte Reitmeyer außerdem ein Corporate-Compliance-Programm in seinem Unternehmen. Auf Deutsch: ein firmeneigenes Regelwerk gegen Korruption, das Mitarbeitern und Managern als Richtschnur für integeres Verhalten gegenüber Kunden, Kollegen und Vorgesetzten dient. Auch dies getreu seiner Unternehmensphilosophie des redlichen und fairen Umgangs miteinander.
4. Reitmeyers Meisterstück: Neue Jobs für „altes Eisen“ – Initiative 4020/2010“
2006 wagte Reitmeyer eine wahre „Revolution“ auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Als einer der ersten Unternehmer trotzte er dem weit verbreiteten „Jugendwahn“ in den Betrieben und bemühte sich gezielt um Arbeitnehmer aus der vermeintlichen „Problem-Generation 50plus“. Jene älteren Arbeitslosen also, für die bis dahin meist kein Weg in den Beruf zurückführte. Doch Reitmeyer bot den Ausrangierten eine zweite Chance und entwickelte ein Qualifizierungsprogramm, mit dem selbst Langzeitarbeitslose den Sprung zurück in die Arbeitswelt schaffen konnten.
100 ältere Fachkräfte qualifizierte er auf eigene Kosten, 80 davon schafften es in die Festanstellung.
Von seinen Erfolgen ermutigt startete Reitmeyer 2007 die „Initiative 4020/2010“. Ihr ambitioniertes Ziel: bis Ende 2010 über 4000 Arbeitslose zu re-qualifizieren, in Jobs zu vermitteln und so zugleich etwas gegen den wachsenden Mangel an Fachkräften zu tun. Eine beispiellose Offensive, für die Reitmeyer Anfang 2008 vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI) mit dem Sonderpreis „Best-Practice-Award“ ausgezeichnet wurde. Mehrere Kooperationspartner aus der Industrie stellen für das Projekt inzwischen Ausbildungsplätze zur Verfügung. Auch die Bundesagentur für Arbeit unterstützt die Initiative tatkräftig. Frank-J. Weise freute sich nach der Lektüre von Dieter Reitmeyers Buch „Unternimm Dein Leben“: „Die Lektüre hat mir viel Freude bereitet, denn auf sehr verständliche Art und Weise weisen Sie die großen Stellhebel hin, mit deren Hilfe wir Bewegung nicht nur am Arbeitsmarkt, sondern auch in der Gesellschaft insgesamt erreichen werden.“
So gelang Reitmeyer ein beeindruckender „Doppelschlag“, 1. gegen die lange praktizierte „Abschiebung“ älterer Arbeitnehmer aufs Altenteil, 2. gegen den Fachkräftemangel. Eine Initiative mit Vorbildcharakter, ein Masterplan für unser Land!
5. Erfolgsfaktor Ethik: Ohne Werte kein Wachstum
Auf Basis seiner Erfahrungen plädiert Reitmeyer für eine Renaissance der traditionellen Werte in unseren Betrieben. Ethische Grundprinzipien wie Loyalität, Solidarität und Verantwortung müssten wieder an die Stelle von Beliebigkeit, Egoismus und Gleichgültigkeit treten. Er selbst hat beim Aufbau seiner redi-Group vorgemacht wie es gelingt statt eines Shareholder Value den Human Value in den Vordergrund zu rücken und gerade deshalb erfolgreich zu sein.
„Wer Menschen führen will, muss Menschen mögen.“ Nach diesem Leitsatz denkt und handelt Dieter Reitmeyer. Ein Macher, der die Menschen mag.
Die soziale Marktwirtschaft lebt, aller Krisen zum Trotz und dazu leistet Dieter Reitmeyer einen hervorragenden Beitrag. Unser Land braucht mehr Unternehmer wie ihn!
Weitere Informationen:
Redi-Group: www.redi-group.com



