Vision News
Ausführlicher Bericht vom VISION SUMMIT 2008: Yunus-Impuls von „Social Business“ als Weg zu einer weltweiten sozialen Marktwirtschaft
Kongress in Berlin mit 1.000 Teilnehmern setzte Startpunkt für eine neue weltweite Bewegung mit...
Medienberichte zum "Gipfeltreffen des Social Business"
Von Focus bis Brandeins, von Glocalist über ChangeX bis Forum Nachhaltiges Wirtschaften erschienen...
"Brandeins"-Reportage über Friedrich Kiesinger: Sinnvolle Arbeit statt Hartz IV
In der Dezember-2008-Ausgabe von "Brandeins" erschien eine ausführliches Porträt Friedrich...
Georg Kraus Stiftung will Grameen-Modell nach Madagaskar bringen
Beim jährlichen Stiftungstag der Georg Kraus Stiftung am 14. November in Hagen gab dessen Leiter...
Symposium "Die Welt des Vermögens" sieht Zukunft der Stiftungen im Social Business
Die Vermögensakademie des GENISIS-Gesellschafters Jörg Schallehn veranstaltete am 6./.7. November...
Celso Grecco - Vision Award 2008 für den Initiator der ersten Sozialbörse der Welt
Das US-Magazin “Newsweek” zitiert Celso Greccos Lebenstraum einmal so: “Ich wollte hart arbeiten, reich werden und mich zur Ruhe setzen.” Wer swein Leben kennt weiß, bei Celso Grecco ist dies kein Wunder: Schon mit 12 Jahren musste er seinen ersten Job antreten, weil niemand in der Familie genug Geld verdiente. Mit 14 zog er nach Sao Paulo und entdeckte die Not der Favelas. Später arbeitete er dann als Journalist, studierte in London Marketing und jobbte bei Agenturen, wo er Einblick in die Welt der Börse und des Gelds erhielt. Dabei erkannte Celso Grecco, dass diese zwei Welten, die er nun kannte, grundverschieden funktionieren. Banker oder Unternehmer einerseits und engagierte Helfer in sozialer Not auf der anderen Seite verstehen sich oft schlicht nicht – zu unterschiedlich sind deren Kulturen und oft sogar ihre Sprache. Dabei wäre Hilfe vielerorts dringend nötig und glücklicherweise gibt es sogar immer wieder Menschen die bereit sind, mit ihrem Geld zu unterstützen.
So reifte Celso Greccos Idee für die er nun heute mit dem VISION AWARD 2008 ausgezeichnet wird: Er wurde der Übersetzer und Vermittler zwischen den Welten des Geldes und der Not. Er brachte jene, die Hilfe brauchen, zusammen mit jenen, die helfen können. Und das Beste an seiner Idee war: Sie taugt selbst zum Business. Celso Grecco handelt mit Hilfsprojekten an der eigens dafür eingerichteten Sozialbörse im Rahmen der offiziellen Börse von Sao Paulo. Als Teil des Finanzmarkts der Metropole bietet die Sozialbörse BOVESPA Investoren 30 verschiedene Projekte als Anlageobjekte an. Sie können dort ihr Geld investieren. Und die Hilfsprojekte erhalten dadurch eine solide Finanzierung.
Ausgewählt aus über 900 Initiativen und bewertet von Celso Greccos professionellem Analystenteam können die Anleger heute sicher sein, dass ihr Geld wirklich sinnvoll angelegt ist, denn die geförderten Projekte sind berichtspflichtig gegenüber ihren „Aktionären“. Transparenz ist Grundlage der auf gegenseitigem Vertrauen funktionierenden Regeln des Geschäfts. Sie führte auch zu einem besseren Verständnis der gegenseitigen Institutionen. Und der Erfolg spricht Bände: Seit ihrer Gründung konnte die Bovespa über 5 Millionen Reais (1,75 Mio €) an Sozialprojekte vermitteln und sie expandiert. In Südafrika eröffnete 2006 bereits die erste Sozialbörse.

