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News

20.11.09

VISION SUMMIT und VISION DAYS mit 100 Erfolgsstories - Ein Überblick über das Erreichte

"Wir erleben gerade ein weltweites soziales Wirtschaftswunder. Der Zug ist auf dem Gleis....


20.11.09

VISION SUMMIT 2009 - Der Aufbruch der "Global Entrepreneuers"

1.200 Menschen kamen. Pioniere großer Reformideen, internationale Führungskräfte großer...


19.11.09

Zukunftszentrum Tirol und Genisis Institut starten Kooperation mit Auftaktkonferenz in Innsbruck

Bei einer Pressekonferenz und anschließenden Halbtageskonferenz im vollbesetzten Zukunftszentrum...


14.11.09

Social Business Plan Wettbewerb "VISION CONCRETE" bis 15. Februar 2010 verlängert

Der Social Business Plan Wettbewerb, den die Social Business Management GmbH im Zusammenhang mit...


13.11.09

VISION-AWARD-Preisträger Friedrich Kiesinger präsentiert bei Maybritt Illner Social Business als Hoffnungsträger für Arbeitsplätze

„Merkel bestellt Wachstum – wer liefert?“ lautete die provokante Frage an die Diskussionsrunde bei...


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Mit einem Grundeinkommen zu radikaler Steuervereinfachung, Bürokratieabbau sowie würdigem Leben und Arbeiten

Matthias Cord von A.T. Kearney übergibt den VISION AWARD an Prof. Götz W. Werner und Prof. Eduardo Suplicy

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DAS KONZEPT

Mit der schrittweisen Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens, so wie es der dm-Chef Götz W. Werner vorschlägt, sollen nahezu alle sonstigen sozialen Transfers abgelöst werden. Dieses Grundeinkommen soll so hoch sein, dass jeder Mensch davon existieren kann, einschließlich eines schmalen Budgets für kulturelle Teilhabe.

Die Finanzierung soll nach diesem Vorschlag durch eine umfassende Steuerreform erfolgen, die alle sonstigen Steuern ablöst durch eine reine Konsumsteuer in der Form einer Mehrwertsteuer.

Werner schlägt eine, volkswirtschaftlich gesehen, kostenneutrale Lösung vor: Die Gesamttransfers an die Bürger sollen weder höher noch niedriger sein als bisher, jedoch wesentlich kostengünstiger transferiert werden, indem ein sehr kostenintensiver und für die Betroffenen oft entwürdigender bürokratischer Apparat überflüssig wird.

In anderen Ländern müsste ein solcher Ansatz an die dortigen Bedingungen angepasst werden. So existiert in Brasilien bereits ein bedingtes Grundeinkommen für die Ärmsten, dessen Ausbezahlung an den Besuch der Kinder in der Schule geknüpft ist.

 

DER EFFEKT

Da sich unsere zivilisierte Gesellschaft dazu entschieden hat, niemanden verhungern zu lassen, existiert längst ein faktisches Grundeinkommen für jeden Bürger, das durch die fortschreitenden technischen Fortschritte mit jedem Jahr problemlos wachsen kann. Gerade deshalb muss die Frage gestellt werden, wie unsere Gesellschaft diesen ohnehin vorhandenen Transfer am intelligentesten organisiert.

Evident ist an dem Vorschlag eines bedingungslosen Grundeinkommens zunächst die immense Einsparung an Bürokratiekosten, die volkswirtschaftlich wesentlich sinnvoller ausgegeben werden können.

Ein Grundeinkommen würde es jedoch jedem Bürger sehr viel leichter und lukrativer machen, sich entweder eine eigene Existenz aufzubauen (da eine Grundsicherung bereits gewährleistet ist) oder mit Freude zu arbeiten, da durch die reine Konsumsteuer der Faktor Arbeit keinerlei Belastung mehr erfährt, der Verdienst also netto übrigbleibt. Durch ein Grundeinkommen würden auch soziale Dienste und gemeinnützige Arbeit wieder attraktiver, weil bezahlbarer. Eine sozial und kulturell reichere Gesellschaft wäre zu erwarten.

In Ländern wie Brasilien führt ein bedingtes Grundeinkommen sehr effektiv zu einer Beseitigung der bittersten Armut.

 

DAS ZIEL

Weltweite Einführung eines Grundeinkommen.

 

ZWISCHENERGEBNISSE

Die Idee eines Grundeinkommens wird in Deutschland und Österreich inzwischen breit diskutiert und auch in den politischen Parteien ernsthaft erwogen.

In Brasilien ist ein bedingtes Grundeinkommen bereits für 44 Millionen Menschen mit großem Erfolg eingeführt.

 

DIE PREISTRÄGER

Prof. Götz W. Werner, Stiftungsprofessor des Interfakultativen Instituts für Entrepreneurship der Universität Karlsruhe und Gründer und Leiter der Drogeriemarktkette dm

Prof. Dr. Eduardo Suplicy, Professor der Wirtschaftswissenschaften und Politik in Sao Paulo und Senator der Regierung Lula da Silva

 

KONTAKT

Interfakultatives Institut für Entrepreneurship, TU Karlsruhe, Engesserstr. 13, 76131 Karlsruhe, www.unternimm-die-zukunft.de

 

Literaturempfehlung


Götz W. Werner: Einkommen für alle. Verlag Kiepenheuer & Witsch. ? 16,90

Kontakt Deutschland
kontakt@unternimm-die-zukunft.de