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Die ersten Preisträger des VISION AWARD (in der Reihenfolge auf dem Foto): Pof. Lutz Wicke (Kyoto PLUS), Prof. Franz Josef Radermacher (Global Marshall Plan), James Mwangi (Microcredit), Thomas Heinle (Lebensunternehmer), Uwe Möller (Global Marshall Plan), Prof. Günter Faltin (Lebensunternehmer), Prof. Franz-Theo Gottwald (Ernährungssicherheit), Prof. Maximilian Gege (Zukunftsanleihe), Prof. Götz W. Werner (Grundeinkommen), Prof. Eduardo Suplicy (Grundeinkommen), Gabi van Dyk (Lebensunternehmer), Dipl.-Ing. Georgios Zervas (Global Fair Trade), Dr. Maritta Koch-Weser (Innovative Finanzierungsinstrumente), Andreas Bummel (UN-Parlament)

Die Verleihung des VISION AWARD 2007 an fünfzehn Visionäre für eine bessere Welt

Die Verleihung des erstmals vergebenen VISION AWARD bildete am Abend des 4. Juni 2007 den Höhepunkt des VISION SUMMIT. Insgesamt 15 Repräsentanten von den zehn ausgewählten Zukunftskonzepten wurden von Franz Alt, Dieter Härthe und Peter Spiegel für ihre Leistungen mit der Übergabe einer eigens kreierten Glasskulptur geehrt.

Der VISION AWARD ist ein neuer Preis, den das Global Economic Network ins Leben gerufen hat, um Menschen zu ehren, die große Visionen entwickeln und nicht versäumen, auch für deren praktische Umsetzbarkeit zu wirken. Peter Spiegel hob in seiner Würdigung der Preisträger hervor:

?Nicht jeder hier ist bereits ein Muhammad Yunus, aber vor 25 Jahren waren es nur sehr wenige, die diesen Erfolg einer derart ungewöhnlichen Vision der Bekämpfung der weltweiten Armut durch Kleinkredite voraussah. Ich bin sicher: Wir zeichnen hier und heute Personen aus, deren Visionen durchaus vergleichbare Bedeutung haben und eine vergleichbare Wirkung erlangen können. Die Tatsache, dass auch der Friedensnobelpreisträger heute zu unseren ersten Preisträgern zählt, soll uns allen die Bedeutung von mutigen Visionen deutlich machen."

Alle Preisträger, die Potentiale ihrer Innovationen und ihre bereits erzielten Wirkungen werden auf dieser Homepage und in dem Magazin SENATE auf jeweils einer Seite übersichtlich dargestellt.

VON ?GEMEINSAM FÜR AFRIKA" BIS ?5.000 SCHULEN FÜR AFRIKA"

Damit deutlich wird, dass von dieser Veranstaltung konkrete Wirkungen ausgehen und praktische Ergebnisse erzielt werden sollen, war die Preisverleihung umrahmt von der Präsentation von drei Aktionen:

Susanne Anger, Sprecherin der Kampagne ?Gemeinsam für Afrika" (Foto rechte Seite, 2. Reihe, rechts) stellte vor, wie sich das größte europäische Netzwerk von über 30 Hilfswerken der Aufgabe der Verbreitung von Kleinkreditprojekten in Afrika angenommen hat. ?Gemeinsam für Afrika" steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler. Viele Millionen flossen bereits über diese gemeinsame Kampagne in Entwicklungsprojekte überall in der Welt. Der VISION SUMMIT widmete den Erlös seiner Spendenkampagne ?Gemeinsam für Afrika".

Der Hamburger Reeder Peter Krämer (Foto rechts, 3. Reihe von oben) präsentierte seine Initiative ?5.000 Schulen für Afrika", die er gemeinsam mit UNICEF durchführt. Für diese Bildungsoffensive für den Kontinent Afrika werden insgesamt 50 Millionen Euro benötigt - 24 Millionen haben Krämer und seine Mitinitiatoren bereits beisammen.

Peter Spiegel stellte schließlich kurz das Vorhaben der Etablierung des VISION FUND vor. Dieser ist ausführlich dargestellt auf dieser Homepage.

VOM TROMMELGEWITTER AUS BURUNDI BIS ZUS SOULLEGENDE AUS LIBERIA 

Aber auch Kunst und Kultur kamen nicht zu kurz. So stellte Helga Müller das Kulturprojekt Mariposa in eindrucksvollen Bildern vor, verzauberte die Soullegende Ernest Clinton (Foto) aus Liberia die Zuhörer u.a. mit dem in Ehrung der Preisträger etwas abgewandelten Hit ?These are the Champions" und trommelten ?The Drummers of Burundi - IREMBO" (Foto) alle Teilnehmer in Vibration. Die Botschafterin von Burundi ließ sich dieses Spektakel nicht entgehen.