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News

20.03.10

"ENORM - Wirtschaft für den Menschen" - jetzt an den Kiosken

Das erstmals beim VISION SUMMIT 2009 vorgestellte Magazin „ENORM“ verspricht vieles – und hält...


20.11.09

VISION SUMMIT und VISION DAYS mit 100 Erfolgsstories - Ein Überblick über das Erreichte

"Wir erleben gerade ein weltweites soziales Wirtschaftswunder. Der Zug ist auf dem Gleis....


20.11.09

VISION SUMMIT 2009 - Der Aufbruch der "Global Entrepreneuers"

1.200 Menschen kamen. Pioniere großer Reformideen, internationale Führungskräfte großer...


19.11.09

Zukunftszentrum Tirol und Genisis Institut starten Kooperation mit Auftaktkonferenz in Innsbruck

Bei einer Pressekonferenz und anschließenden Halbtageskonferenz im vollbesetzten Zukunftszentrum...


13.11.09

VISION-AWARD-Preisträger Friedrich Kiesinger präsentiert bei Maybritt Illner Social Business als Hoffnungsträger für Arbeitsplätze

„Merkel bestellt Wachstum – wer liefert?“ lautete die provokante Frage an die Diskussionsrunde bei...


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WAS IST SOCIAL IMPACT BUSINESS?

Social Impact Business wurde vom GENISIS Institute for Social Business als ein Überbegriff über verschiedene Formen der Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung durch Unternehmen beziehungsweise von öko-sozial-motivierter Wirtschaft eingeführt. Social Impact Business umfasst somit insbesondere folgende Themenfelder - die beim VISION SUMMIT 2010 stärker aufeinander bezogen und miteinander verknüpft werden sollen:

C.K. Prahalad
  • Corporate Social Responsibility umschreibt den freiwilligen Beitrag der Wirtschaft zu einer nachhaltigen Entwicklung, die über die gesetzlichen Forderungen (Compliance) hinausgeht. CSR steht für verantwortliches unternehmerisches Handeln in der eigentlichen Geschäftstätigkeit (Markt), über ökologisch relevante Aspekte (Umwelt) bis hin zu den Beziehungen mit Mitarbeitern (Arbeitsplatz) und dem Austausch mit den relevanten Anspruchs- bzw. Interessengruppen (Stakeholdern). Am weitesten ist CSR dort gediehen, wo öko-soziale Zielsetzungen Ausdruck einer modernen Unternehmensstrategie geworden sind, beispielsweise bei der Entwicklung von Produkten und Dienstlesitungen "Bottom of the Pyramid" im Sinne von C.K. Prahalad, also im Dienst der unmittelbaren Überwindung der Armut.
Bill Drayton
  • Social Entrepreneurship meint nach desen Initiator Bill Drayton eine sozialunternehmerische Tätigkeit, die sich innovativ, pragmatisch und langfristig für einen wesentlichen, positiven Wandel einer Gesellschaft einsetzen will. Ein Unternehmer, der eine solche Tätigkeit leitet, wird Social Entrepreneur genannt. Gebiete, auf denen sich ein Social Entrepreneur engagiert, sind zum Beispiel Bildung, Umweltschutz, Armutsbekämpfung oder Menschenrechte. Der Profitgedanke steht für Social Entrepreneurs im Hintergrund, weshalb viele dieser Unternehmer keine Unternehmen im klassischen Sinne, sondern Non-Profit-Organisationen leiten.
Georg Winter
  • Eco Business entstand aus dem Versuch, Ökonomie und Ökologie miteinander zu versöhnen. Ein Pionier hierfür war der Hamburger Unternehmer Georg Winter, der den Bundesdeutschen Arbeitskreis für umweltbewusstes Management (B.A.U.M.) ins Leben rief, der heute von Maximilian Gege geleitet wird. Inzwischen ist Ökowirtschaft in vielen Bereichen zu einem wirtschaftlichen Hoffnungsträger in der Weltökonomie avanciert.
Muhammad Yunus
  • Social Business definierte dessen Initiator Muhammad Yunus als Unternehmen, die einzig zu dem Zweck gegründet wurden, brennende soziale Herausforderungen zu beheben (Armutsüberwindung, medizinische Grundversorgung, Zugang zu sauberer Energie und Wasser, Zugang zu Finanzmitteln etc.) und dabei ökologisch nachhaltig sind bei fairer Bezahlung ihrer Mitarbeiter. Bei Social Businesses erhalten die Investoren keine Dividende für ihre Einlagen. Gewinne werden reinvestiert in den Gründungszweck eines Social Business
  • Social Investment Business bezeichnet - in Abweichung von der Yunus'schen Definition von Social Business - Abwandlungen, bei denen die Social Investors eine gewisse, eng begrenzte Verzinsung ihres eingesetzten Kapitals erhalten, die Hauptmotivation somit nicht beim monetären Gewinn liegt, sondern beim "Social Profit", also beim gesellschaftlichen Nutzen.