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Mit einem Global Marshall Plan zu einer welteiten Ökosozialen Marktwirtschaft

- Der Hamburger Reeder Peter Krämer übergibt den VISION AWARD an Uwe Möller und Prof. Franz Josef Radermacher
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DAS KONZEPT
Das Konzept eines Global Marshall Plans besteht aus fünf Kernpunkten:
Erstens: klare Verpflichtung auf die Millennium-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen, dass diese bis 2015 vollständig erreicht werden.
Zweitens: klare Verpflichtung darauf, dass hierfür 100 Milliarden US-Dollar zusätzlicher Mittel erforderlich sind.
Drittens: Einstieg in globale Steuern und Abgaben wie z.B. eine Welthandelsabgabe oder eine Abgabe auf globale Finanztransaktionen, um damit zusätzliche Einnahmen für globale Aufgaben zu generieren.
Viertens: Einstieg in eine kohärente Global Governance in Form einer besseren Abstimmung der globalen Organe wie UN, WTO, Weltbank etc. mit dem Ziel eines besser balancierten Ordnungsrahmens für die Weltökonomie mit gleicher Bedeutung für Freihandel und soziale und ökologische Standards.
Fünftens: Basisorientierte und transparente Mittelverwendung auf der Basis von innovativen Entwicklungskonzepten wie insbesondere Kleinkreditprojekte und Entwicklungsschulen.
DER EFFEKT
Mit einem deratigen Konzept eines Global Marshall Plan wären die Millenniums-Entwicklungsziele tatsächlich erreichbar und wäre ein historischer Meilenstein zur Überwindung der weltweiten Armut erreicht. Das wäre eine systemische Wende zu einer nachhaltigen Wirtschaftsweise.
Gleichzeitig wären mit diesem Konzept die Weichen gestellt für einen Einstieg in eine weltweite Ökosoziale Marktwirtschaft anstatt einer marktfundamentalistischen Wirtschaftsweise, die wenig Rücksicht auf eine immer größere Wohlstandskluft und eine immer gefährlichere Überdehnung der ökologischen Regenerationsfähigkeit der Erde nimmt.
Und schließlich würde ein so konzipierter Global Marshall Plan eine völlig neue Qualität von Entwicklungsprojekten fördern - weitaus weniger von Interessen spezifischer Eliten bestimmt und weitaus stärker in die selbstgesteuerte Verantwortung derjenigen gelegt, denen geholfen werden soll.
Erst in einer solchen Konstellation würde die Entwürdigung großer Teile der Weltgesellschaft aufgehoben und damit eine wirklich friedliche Welt möglich.
DAS ZIEL
Mit einem Global Marshall Plan sollen mittelfristig (bis 2015) die Millenniumsziele der Vereinten Nationen und längerfristig die Etablierung eines globalen Ordnungsrahmen einer ökosozialen Marktwirtschaft erreicht werden.
ZWISCHENERGEBNISSE
Die Initiative wird von vielen prominenten Vordenkern weltweit unterstützt. Die Forderung nach einem Global Marshall Plan wird inzwischen parteiübergreifend von immer mehr Seiten vorgetragen sowie von einem breiten Spektrum von Wissenschaft, Zivilgesellschaft bis zur Wirtschaft gestützt.
Immer mehr Bundesländer stellen sich formell hinter die Global Marshall Plan Initiative. Die deutsche Bundesregierung unterstützte in ihren Vorbereitungen für den G8-Gipfel 2007 zentrale Anliegen der Initiative.
DIE PREISTRÄGER
Uwe Möller, Generalsekretär des Club of Rome
Prof. Dr. Dr. Franz Josef Radermacher, Leiter des Forschungsinstituts für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung (FAW/n) in Ulm, Mitglied des Club of Rome, Präsident des BWA
KONTAKT
Global Marshall Plan Initiative, Steckelhörn 9, 20457 Hamburg, www.globalmarshallplan.org
Literaturempfehlung
Franz Josef Radermacher: Global Marshall Plan - Ein Planetary Contract. Global Marshall Plan Verlag. € 12,00
Kontakt Deutschland
info@i-like-no-spam.globalmarshallplan.org




